================== kurze Metadiskussion ====================

Hi, 

da mein Vorschlag auf der Mailingliste (15.1., 14:48) ohne Gegenrede blieb, möchte ich ihn als AG-Ziel vorschlagen. Ganz besondere Bitte auch an die eher mitlesenden Piraten, sich hier einzubringen!

Können wir uns für die Diskussion dazu bitte auf folgende Punkte einigen:
Grüße und Danke,
Dirk
@moonopool

    keine Verwendung von Wörtern, die erklärungsbedürftig sind (Machteinheit, Plattform-
    Wettbewerb, Tool-Evolution usw.) der Diskussion gut

Gruss
Dromedar

================== ab hier Inhalt ====================


------------------------------ Vorschlag von Dirk ----------------------------------

Von der AG wünsche ich mir ein Verfahren (ggf unterstützt durch  ein oder mehrere geeignete Tools, die dann möglichst breit eingesetzt  werden), mit denen Piraten und ihnen Nahestehende sich zu spannenden  politischen Fragen 
Letzteres nicht zuletzt, um die der Presse ausgesetzten Piraten, zuvörderst den BuVo, mit aktueller Information zu versorgen, was die  Basis so treibt, bzw. umtreibt.

Dieses Verfahren sollte vom  Konzept und von der Implementierung her für alle Piraten direkt  verständlich und super leicht anwendbar sein, sowohl beim Einbringen  konkreter Diskussionsgegenstände, als auch bei der Teilnahme an der  Diskussion und beim Erheben eines Meinungsbildes. Form und Ablauf der  Diskussion und der Ergebnissicherung sollten nur so wenig wie möglich  eingeschränkt sein. Aber eben so viel wie nötig, um ein chaotisches Auseinanderfasern der Diskussion zu verhindern und eine demokratische Willensbildung zu fördern.+1

Begriffliche und technische Einstiegshürden sollen minimiert werden,  sog. "offline-Piraten" dürfen nicht von der Diskussion und von ihren  Ergebnisssen abgeschnitten sein. Guideline ist: Wenn Eure Oma es  versteht, dann ist es brauchbar, wenn sie Euch fragt: wie krieg ich da  einen User(-account?), dann ist es gut und wenn sie Euch das gar nicht erst fragen  muss, dann haben wir gewonnen :)

Das Verfahren soll keine Lösung für virtuell durchgeführte  Entscheidungen mit dem Verbindlichkeitsgrad von Parteitagsbeschlüssen  sein. (Muss es nicht sein, klar. Wäre doch aber nicht schlecht, wenn das Verfahren, z.B. über eine elementare  Option "Gruppe=Parteitagsteilnehmer", als Meinungsbild einsetzbar wäre).

Ganz grob stelle ich mir eine Kombination vor, die Funktionen wie von LIMEsurvey - http://www.limesurvey.org, WikiRational - http://hermes.algo.informatik.tu-darmstadt.de/wikirational  und einem Forumsystem zur freien Diskussion flüssig integriert und mit  einem gemeinsamen Login über die PiratenID zugänglich macht.


--- Diskussion ---
------------------------------ Vorschlag von Merkbefreiter ----------------------------------

Ich denke ein Ziel sollte kurz und prägnant formuliert werden. In Teilen stimme ich Dirks Zielvorschlag zu. In anderen Teilen dem von Schnittmenge.

Mein Ziel lautet: 
Die drei Systeme bilden unterschiedliche Anforderungen ab, die im Gesamtkontext der Meinungsfindung innerhalb der Piratenpartei aber auch innerhalb Deutschlands, Europas oder der ganzen Welt, wieder zusammengeführt werden sollen.

--- Diskussion ---

------------------------------ Vorschlag von <> ----------------------------------

--- Diskussion ---

------------------------------ Vorschlag von <> ----------------------------------

--- Diskussion ---

------------------------------ Vorschlag von <Schnittmenge> ----------------------------------
Es tut mir leid, aber ich halte die Elfenbeinturmstrategie von Schnittmenge nicht mehr aus. Die Mehrheit seiner Aussagen ist ja unstrittig anerkennens- und unterstützenswert. Aber einige seiner Kernaussagen wirken mMn geradezu paralysierend, selbstzerstörerisch oder wie man das nennen will. Ich kann deshalb nicht wie gewünscht eine "Reaktion darauf" abgeben - also doch nur ein paar Kommentare im Text.
Projekt: Datenfreiheit 

1. GEWALTENTEILUNG DURCH DEZENTRALISIERUNG
http://de.consenser.org/files/Konsensbildung-dezentralitaet.png

Durch Dezentralisierung kann EINE strukturelle Gewalt entschärft werden.
Ratet mal, wer sich am meisten freut, wenn die Piraten möglichst viele "Machteinheiten" bilden! Was soll hier eine "Machteinheit"???

2. PRIVATHEIT/ÖFFENTLICHKEIT
http://de.consenser.org/files/Konsensbildung-privatheit.png
Mir scheint hier eine klare Unterscheidung Admin vs. Moderator nötig!

3. METADATEN
http://de.consenser.org/files/datenfreiheit-03.png

Jeder ist frei eine Machteinheit zu bilden, er ist frei seine Tools und Mitstreiter zu wählen.  Zu diesem Thema sagte der alte  Goethe: "Und kannst Du selbst kein  Ganzes bilden, so schließe als  dienendes Glied an ein größeres Ganzes  Dich an!"  Damit er die Reichweite seiner Ergebnisse erhöht, kann er seine Informationen mit standardisierten Metadaten belegen.

Die  Standardisierung der Metadaten bricht Machtstrukturen auf und  ermöglicht und vereinfacht Bottom-up Prozesse, wie Toolevolution,  Gruppenbildungen und Informationsverarbeitung. Denn die strukturelle  Gewalt, die von nur EINEM gemeinsamen Tool, EINER gemeinsamen Datenbank  oder nur EINER gemeinsamen Struktur ausgehen wird entschärft.  Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die dezentral entstandenen  Informationen nach den jeweiligen Kriterien einer Machteinheit gesammelt  und aufbereitet werden können.

4. TRANSPARENZ

Vorausgesetzt, es liegen die Daten und Prozesse offen, so besteht das Hauptproblem darin, relevante Information zu finden bzw. eine Datenflut zu verarbeiten.+1 Transparenz zu einem Thema bedarf einer gezielten Sammlung, Filterung und Aufarbeitung von Informationen. ++1 Gezielt kann sich auf ein Fachbereich, Arbeitskreis, Thema, Diskurs etc. beziehen. 
Eine Filterung und Aufbereitung von Information findet immer nach persönlichen Kriterien statt. Aus diesem Grund bedarf es einen Wettbewerb an aufbereiteter Information, unterteilt in die verschiedenen Kategorien.
http://de.consenser.org/files/mashup-04.png

Dieser Wettbewerb darf meiner Meinung nach nicht durch die Ausweisung oder Wahl EINES Beauftragten oder Koordinators einer Kategorie unterbunden werden. Viel mehr sollte jeder die Möglichkeit haben sich durch die Qualität der aufbereiteten Information profilieren zu können.(Im Prinzip JA, aber WIE??) Denn im Kontrast verschiedener Standpunkte entsteht eine bessere Transparenz, (aber nur für den, der diese Standpunkte gründlich vergleichen kann - also zu jedem Thema nur für wenige Spezialisten) als die aufbereitete Information EINES Verantwortlichen, wie auch immer dieser Verantwortliche bestimmt wurde.

 
5. KONSENSBILDUNG
Bild "Entschärfung des sozialen Dilemmas" in Bearbeitung 

 

6. PROTOTYP

Zur Demonstration dieses Konzeptes wird ein Prototyp entwickelt. Da Drupal 7 Inhalte automatisch mit Metadaten (RDFa) belegt, bedarf es nur der Entwicklung eines Moduls, dass jede Drupal 7 Website, um die Funktionalität des Sammelns, Filterns, Aufbereitens und den Prozess der Konsensbildung erweitert. 
Bitte um einen Link auf eine Drupal7- Musterseite!
Dafür suchen wir einen RDFa Experten und ein paar Drupalmodulentwickler oder einen Sponsoren zur Finanzierung der Entwicklung dieses Prototyps. Bitte bei mir melden.

Jeder der eine Drupal 7 Website hat oder sich installiert, kann durch die Installation des Moduls an der anschließenden Testphase beteiligen.

 
7. AUSBLICK

Basierend auf den Erfahrungen der Testphase, wird die Belegung der Metadaten, so erweitert, dass auch Blogger ohne RDFa ihre Meinungen einbringen können. Des Weiteren soll eine Verfolgung und Beteiligung auch über Newsgroups möglich sein.

 
8. WICHTIG!

Die Trennung von der „Entstehung und Verarbeitung der Daten“ von den „metadatenbelegten Daten“ selbst ermöglicht es jeden Programmierer alternative Lösungen für die Belegung, Sammlung, Filterung und Aufbereitung der Daten entwickeln und anbieten zu können. Dies ermöglicht einen evolutionären Prozess, der erwünscht ist, da man NICHTWISSEN kann, was die beste Toollösung ist. Gleichzeitig entschärft diese Herangehensweise die Probleme mit dem Datenschutz, denn welche Daten öffentlich sind und welche nicht, wird an der Entstehungsquelle entschieden.


Quelle: http://de.consenser.org/node/2529  
      so allgemein würde ich dieser Aussage nichts zustimmen. Ich kann mir aber gut   
    vorstellen, dass die Erfolgsaussichten des zu vermarktenden Tools, z.B. des Tools, 
    dass von Daniel konsequent ins Gespräch gebracht wird, sich spürbar verbessern 
    können, wenn Daniel sich mit dem Gedanken anfreundet, dass es unterschiedliche 
    Sichtweisen geben kann, wass eine "bessere Lösung" ist  ;-|. Und das wir noch keine 
    Definition/Anforderungskatalog haben, was eine (gute) MFT-Lösung zu leisten hat. Und 
    ich finde es doch vorteilhafter, dass lediglich Verweise auf externe Quellen, wie z.B. 
    consenser.org aufgeführt werden, statt mitten in der Diskussion umfangreiche 
    Textabschnitte, Bilder zu platzieren. Textabschnitte und Bilder, die mMn agresssiv und 
    voreilig für einen bestimmten Lösungsansatz werben, obwohl wir hier erst in der Phase 
    Zielsetzung sind. 


--- Diskussion ---